Jürgen Schaacke, Frauke Giesse-Claus, Heike Krüger, Ulrich Rüter
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Heute das Hoya von morgen mitgestalten
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Projekte entstehen durch Ihre Hinweise!

Unerträgliche Geruchsemissionen durch Gülleausbringung am Wohngebiet Rudolf-Harbig-Str. in Hoya

 

Wir unterstützten die Anwohner im Stadtrat im Sommer 2015 und schrieben das Landwirtschaftsministerium in Hannover an. Diese "Suppe" stand mitten im Sommer wochenlang auf dem betroffenen Feld. Die Bilder sind nach bis zu 11 Tagen entstanden. Die Bürger erreichten, dass sich der Landwirt entschuldigte. Es wurde ihm ein Bußgeld auferlegt. Stadtdirektor Detlef Meyer stellte in einer Ratssitzung klar, dass er solch ein Verhalten in Zukunft nicht mehr erwarte.

 

18.03.2016 Bürgerinitiative fordert gradlinigen Leitungs-Neubau und sieht Vorteile für Bauern
Strom soll unter die Erde


Hoya braucht "Masterplan"
siehe auch Bericht in der Kreiszeitung 27.12.2011


Melorationskanal von Hoya bis nach Bremen

 

Bei den regelmäßig stattfindenden „Gesprächen am Feuer“ entstand im Mai 2010 die Idee, das Projekt „Pedal und Paddel“ aufzugreifen, um auch für den Bereich Hoya/Hoyerhagen ein weiteres touristisch interessantes und für Freizeitmöglichkeiten erschlossenes Gebiet entstehen zu lassen.

Ein Flyer „Meliorationstour“ der Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen, Grafschaft Hoya und Thedinghausen bietet bereits heute Fahrradwege im Bereich von Hoya bis Bremen. Einstiegsstellen mit dem Kanu werden ab Hoyerhagen ausgewiesen. Von Hoyerhagen bis Bruchhausen-Vilsen ist das Paddeln möglich. Das Bürgerforum Grafschaft Hoya will sich erst einmal für eine Wasserzuführung von der Weser und Ausbau des Hauptkanals bis Hoyerhagen stark machen.

Ein touristisches Gesamtkonzept „Weser / Meliorationskanal“ ist eine Zukunftsvision, die ein großes touristisches Potential für die Stadt Hoya und die Samtgemeinde Grafschaft Hoya bietet. Naturerlebnisse in der Mitte von Niedersachsen anzubieten, sind eine Fortführung des bereits begonnenen. Fahrgastschiffe passieren unsere Stadt und Wohnmobilbesitzer nutzen unsere schöne Gegend zu einem längeren Aufenthalt. Hier entsteht eine Möglichkeit, auch den durchreisenden Weserradwanderern ein weiteres attraktives Zwischenziel zu bieten und sie zu einer Übernachtung in unserer Samtgemeinde einzuladen. Bereits heute wird dort für organisiertes „Paddeln auf der Weser“ geworben. Eine Erweiterung des Programms wäre individuelles „Paddeln auf dem Meliorationskanal“.

Erste Informationen zu geschichtlichen Details und heutigen Gegebenheiten des Meliorationshauptkanals erhielt das Bürgerforum Grafschaft Hoya  am 07.05.2010 von Friedemann Kraft (BUND) und Sylvia Kahle, die ihre Diplomarbeit über dieses Thema zur Verfügung stellte.

Im 19. Jahrhundert entstand das technisches Denkmal und Kulturdenkmal, das größte Be- und Entwässerungsprojekt in Mitteleuropa.

„Wer im Norden des Landkreises Diepholz zwischen Bruchhausen-Vilsen und Syke-Okel den Geestrand herunterfährt oder wandert und sich nach Norden wendet, kommt in das Gebiet der früheren Meliorationsgenossenschaft Bruchhausen -Syke-Thedinghausen. Hier finden sich noch Relikte wie Schleusen,Kanäle und Gräben eines in Europa in dieser Größe einmaligen Be- und Entwässerungs-Projektes. Größtes und heute noch in vielen Teilen vorhandenes Bauwerk ist der Meliorations- Hauptkanal. Mit ihm führten die Bauern Weserwasser mit fruchtbarem Schlick zur Berieselung auf 4600 ha Weideland.“ (Zitat www.rotenbrande.de)

Den Meliorationshauptkanal nutzbar zu machen, wurde 2007 bereits in Hoyerhagen erörtert. Ein Fließgewässer mit Wasserzuführung von der Weser sollte entstehen, um den Kanal wieder nutzbar zu machen, die Versandung aufhalten.

Der Mittelweserverband hatte sich ebenfalls mit diesem Thema befasst. Ein Konzept der Eyter-Renaturierung wurde entwickelt, um den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gerecht zu werden, die einen ökologischen Ausbau derartiger Gewässer bis 2015 fordert. 

Heiko Schmidt und Heike Krüger nahmen am 30.05.2010 an einer Veranstaltung „Modellprojekt Eyterniederung“ im Gasthaus Niedersachsenhof in Thedinghausen teil. Frank Widrinka vom Ingenieurbüro Heidt & Peters und Georg Kranefoed vom Mittelweserverband stellten den aktuellen Stand des geplantes Projektes vor.

 Finanziert wird das Projekt zum Teil durch das Land Bremen im Rahmen einer Kompensationsverpflichtung. Das Land Bremen ist verpflichtet, die Entstehung von Biotopen (auentypische Gebiete) zu unterstützen. Der 1. Bauabschnitt ab dem Jahr 2011 hat eine Bauzeit von 3 Jahren. Ziel ist das Gewässerprofil der Eiter zu verkleinern, um ein Fließgewässer zu schaffen und im Randbereich Auenbiotope entstehen zu lassen.

Zukunftsvision ist den Meliorationshauptkanal zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Kanu von Hoya bis Bremen zu erkunden. Die heute schon zum Teil wildromantische Landschaft in der Mitte von Niedersachsen lädt ein, das gesamte Gebiet touristisch zu erschließen.

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